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Eine ganz kurze Vorbemerkung: |
Zu den großen Schätzen der niedersächsischen Klöster Wienhausen und Lüne gehören die in der Technik des Klosterstichs gestickten mittelalterlichen Bildteppiche. Nonnen und adelige Damen hatten sie für das Kloster oder auch als Auftragswerke gearbeitet.
Auf lockerem Leinengewebe wird ein etwa 5 cm langer Teil eines Wollfadens mit kleinen Überfangstichen des selben Fadens befestigt. Faden neben Faden gelegt, wird allmählich die gesamte Musterfläche ausgefüllt. Viele, die zum ersten Mal im Klosterstich ausgeführte Teppiche sehen, halten sie für gewebt.
Diese Technik der Flächengestaltung ist im Kloster Mariensee durch die damalige Äbtissin Frau Barbara Bosse-Klahn seit 1979 in zahlreichen Kursen wieder belebt worden. Viele Interessierte haben sich in den meistens dreitägigen Kursen die Technik angeeignet, unter anderen auch Elke Hirschler. Seit 2006 setzt sie im Kloster Wienhausen diese Tradition fort. Dort finden inzwischen jährlich vier Kurse statt, die jeweils von Donnerstag Nachmittag bis Sonntag Nachmittag dauern.